Uns vom Herrn in der Hoffnung leiten lassen

„Lasst uns den Geist des Advents mit diesen Einstellungen leben, bitten wir den Herrn um Einfachheit in unseren Herzen. Es ist er, der uns führt und unser Leben leiten sollte. Es ist der Herr, der die zukünftige Föderation des Regnum Christi tragen wird.“ Mit diesen Worten wandte sich P. José Cárdenas LC während der hl. Messe in seiner Predigt am Dienstagvormittag (4. Dezember) an die Delegierten.

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Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Delegierten der gottgeweihten Zweige im Plenum, um den Entwurf der offiziellen Botschaft zu Abschluss der Generalversammlung weiterzubearbeiten. Darauf folgten zwei Sitzungsrunden innerhalb der drei Zweige der Gemeinschaft bezüglich der noch offenen Paragraphen des Statutenentwurfs.

Auch an diesem Tag fanden sich zahlreiche Delegierte nach dem Mittagessen zur Anbetung in der Hauskapelle der Generaldirektion ein.

Am Nachmittag folgte eine weitere Plenarsitzung und schließlich kamen die Delegierten erneut in Kleingruppen in den jeweiligen Zweigen der Gemeinschaft zusammen, um die letzten offenen Paragraphen abschließend zu besprechen.

Die Mission erfüllen

Die Woche begann mit einer traurigen Nachricht. Am Sonntag musste Pater Eduardo Robles-Gil LC (Generaldirektor) kurzfristig nach Mexiko aufbrechen, da seine Mutter überraschend gestorben war. Er wird ab dem 5. Dezember wieder an den letzten Tagungen der Generalversammlung und am Abschluss des Außerordentlichen Generalkapitels teilnehmen.

In den Tagen vom 3. bis 5. Dezember nehmen an der Generalversammlung in Rom nur noch die Delegierten der gottgeweihten Zweige (Legionäre Christi, gottgeweihte Frauen und Männer) teil.

In seiner Predigt sprach Pater Carlos Zancajo LC (Territorialdirektor für Spanien) am Montagvormittag in der hl. Messe über den Missionsauftrag des Regnum Christi in der Kirche und Welt: „Die Kirche stellt uns heute das Beispiel des hl. Franz Xavier vor Augen. Er starb im Alter von 46 Jahren. In nur zehn Lebensjahren hat er eine so intensive Missionsarbeit in fernen Ländern geleistet und das fast mittellos, dass er heute als Patron und Paradigma der Mission angesehen wird: Er erfüllte seine Mission.“

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Delegierten der gottgeweihten Zweige im Plenum, um den ersten Entwurf der offiziellen Botschaft der Generalversammlung, die Erklärung der gottgeweihten Männer über die Apostolatswerke und die erste Vorstellung der inhaltlichen Übereinkünfte zu überprüfen und zu bearbeiten. Mit anwesend war dabei P. Ghirlanda SJ.

In der zweiten Sitzung des Tages trafen sich Legionäre Christi, gottgeweihte Frauen und Männer in Kleingruppen, um erste Gespräche darüber zu führen, wie die Beziehungen zwischen Föderation, Zweigen der Gemeinschaft und Apostolatswerken mit einem zentralen Anliegen der ganzen Generalversammlung übereingebracht werden können, nämlich, dass das Regnum Christi seine Mission erfüllen kann, die Sektionen im Regnum Christi wachsen und dass sich alle Teile der Gemeinschaft harmonisch in ein Ganzes einfügen können.

Am Nachmittag, nach dem Mittagessen und der mittäglichen Eucharistischen Anbetung, trafen sich die Delegierten, mit der gleichen thematischen Aufgabenstellung wie am Vormittag, nach Territorien geordnet. Der Tag schloss mit einer Plenarsitzung, in der die Überlegungen aus den Kleingruppen und Territorien vorgetragen wurden.

„Gott ist uns voraus”

Wichtig sei nun der Blick nach draußen und der Evangelisationsgeist, sagt P. Valentin Gögele LC (Territorialdirektor) im Kurzvideo am Montag zu Beginn des Teils der Generalversammlung, an dem jetzt nur die gottgeweihten Zweige der Gemeinschaft teilnehmen (Legionäre Christi, gottgeweihte Frauen und gottgeweihte Männer).

Zwischenfazit

Was stach in den ersten Tagen der Generalversammlung des Regnum Christi besonders hervor? – Im Kurzvideo vom 30. November direkt aus Rom versucht Karl-Olaf Bergmann, Delegierter des Regnum Christi aus Deutschland, ein persönliches Zwischenfazit der Generalversammlung des Regnum Christi in Rom.

Bei Rückfragen zur Generalversammlung können Sie sich auch gern per E-Mail an ihn wenden: kobergmann@arcol.org.

Können wir eine Übereinkunft erzielen?

Im Video (auf Spanisch mit englischen Untertiteln) denken einige Delegierte darüber nach, ob das Regnum Christi als große geistliche Familie am Ende des langen Revisionsprozesses der Statuten und am Ende dieser Generalversammlung zu einer inneren Übereinkunft in den vielen Fragen und Themen kommen kann – eine entscheidende Frage. Sehen Sie selbst! Weitere Videos dazu folgen in den nächsten Tagen.

„Geht hinaus in die ganze Welt!“

Auch der letzte Tag der Generalversammlung an dem alle Delegierten teilnehmen, begann mit einer hl. Messe. Am Vormittag wurde im Plenum über die letzte Fassung wichtiger Paragraphen in den neuen Statuten abgestimmt, u.a. über den neuen § 9, der das Apostel-Sein eines Mitglieds des Regnum Christi genau beschreibt, ferner über Fragen der Aufnahme von neuen Mitgliedern in die Gemeinschaft und welche Verpflichtungen damit verbunden sind.

Von besonderer Wichtigkeit war an diesem letzten gemeinsamen Tag, dass im Plenum eine gemeinsame Grundlinie unter allen vier Zweigen festgemacht werden kann, wie in Zukunft die Leitungsstrukturen der Föderation des Regnum Christi konkret aussehen sollen und wie durch die Föderation die Einrichtungen der Gemeinschaft verwaltet und geleitet werden sollen. Diesen wichtigen Themen wurde im Plenum viel Zeit eingeräumt, um alle möglichen Implikationen gemeinsam betrachten zu können. Vor der Abstimmung dazu gab es einen Moment der Stille und des Gebets.

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P. Valentin Gögele LC, Territorialdirektor für West- und Mitteleuropa, nahm als Beobachter an der Generalversammlung teil.

Pater Gianfranco Ghirlanda SJ (päpstlicher Assistent für den Revisionsprozess der Statuten des Regnum Christi) half dabei mit seinen Erläuterungen, den Vorschlag für ein Statut des Regnum Christi als Föderation weiter auszuformulieren, das schließlich – am Ende aller Sitzungen der Generalversammlung, voraussichtlich am 6. Dezember – dem Heiligen Stuhl zur Genehmigung vorgelegt werden kann.

Am Abend kamen die Delegierten noch einmal in der Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe zum Rosenkranz-Gebet zusammen und baten Maria um ihre Fürsprache für die Früchte dieser Versammlung. Dieser gemeinsame Teil der Generalversammlung (28. November bis 1. Dezember) schloss mit dem gemeinsamen Abendessen in der Generaldirektion der Legionäre Christi.

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Sebastian Hoogewerf (l.) nahm als einer von zwei gewählten Delegierten für die Ordensprovinz West- und Mitteleuropa an der Generalversammlung teil.

In der folgenden Woche (3. bis 5. Dezember) werden die Sitzungen der Generalversammlung nur mit den geweihten Zweigen (Legionäre Christi, gottgeweihte Frauen und gottgeweihte Frauen) fortgesetzt und beendet werden.

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Gruppenfoto mit allen Delegierten und Pater Gianfranco Ghirlanda SJ (päpstlicher Assistent für den Revisionsprozess der Statuten des Regnum Christi)

„Geht hinaus in die ganze Welt!“

Ein paar Eindrücke vom letzten Tag der Generalversammlung will auch das folgende Kurz-Video geben, es zeigt u.a. den Beginn der Plenarsitzung am 1. Dezember. Zahlreiche Fotos von der ganzen Generalversammlung finden Sie außerdem hier online.