Feuer im Herzen

Brennt das Herz des Regnum Christi, wie Gott es brennen sehen will? Brennt unser eigenes Herz? Sind wir bereit dieses Feuer weiterzugeben? Mit diesen Fragen begann P. Paul Lara LC, Territorialdirektor von Monterrey (Mexiko) seine Predigt am fünften Tag der Generalversammlung in Rom. Die vollständige Predigt (spanisch) vom 13. April können Sie hier auf unserer Webseite nachlesen (spanisch) nachlesen.

Im Anschluss an den Gottesdienst setzten die Delegierten im Plenum noch vom vorhergehenden Tag anhängige Abstimmungen fort. Große Begeisterung löste aus, als ein Delegierter das Wort ergriff und daran erinnerte, dass P. Eduardo Robles Gil LC und P. Florencio Sánchez LC heute auf den Tag genau vor 43 Jahren in die Ordensgemeinschaft eingetreten waren.

Im weiteren Tagesverlauf berichtete P. Eduardo ausführlich über die letzten Jahre seines Wirkens als Generaldirektor (seit der Wahl im Februar 2014) und gab einen umfassenden Überblick der Entwicklung der gesamten Gemeinschaft seitdem. Dabei dankte er besonders all jenen, die am Revisionsprozess der Statuten mitarbeiten. Über die Arbeit der letzten Jahre bei den gottgeweihten Frauen bzw. Männern berichteten darauf Gloria Rodríguez und Jorge López. Die Delegierten hatten dann die Möglichkeit, zu den Berichten Fragen zu stellen.

Es folgen die Berichte der einzelnen Territorialdirektoren (Nordamerika, Monterrey, Mexiko und Zentralamerika, Kolumbien und Venezuela, Argentinien und Chile, Spanien, West- Mitteleuropa und Italien).

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Kapelle während der eucharistischen Anbetungszeit nach dem Mittagessen.

Im Treffen im Plenum am Nachmittag stellte  P. Jaime Rodríguez LC (Sekretär der Generaldirektion) das Arbeitsdokument vor, das vom Außerordentlichen Generalkapitel der Legionäre Christi (26. März bis 7. April) – unter Beteiligung der teilnehmenden 65 Priester der Legionäre Christi – veröffentlicht worden war. Der päpstliche Assistent für die Gemeinschaft, Pater Ghirlanda SJ, war bei dieser Sitzung ebenfalls anwesend und die Delegierten konnten an ihn Fragen zu diesem Thema richten.

Viele Bilder vom Tag finden Sie hier online auf „flickr“.

„Apostel machen Christus gegenwärtig“

„Der Herr hört den, der ihn anruft“, mit dieser Reflexion begannen die 91 Delegierten den vierten Tag der Generalversammlung in der heiligen Messe. Dem Gottesdienst stand heute P. Eduardo Robles Gil LC (Generaldirektor) vor.

In seiner Predigt stellte P. Sylvester Heereman LC deutlich heraus: „Wir müssen Apostel sein, Männer und Frauen, die glauben, dass der Herr unter uns ist. (…) Ein Apostel macht Christus gegenwärtig.“ Der vollständige Text kann hier auf unserer Webseite nach gelesen werden (spanisch).

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Im Anschluss daran wurde die Sitzung vom Vortag im Plenum fortgesetzt. Die Delegierten konnten dabei den zweiten Entwurf der neuen Statuten des Regnum Christi kommentieren, ihre Überlegungen und Anmerkungen vortragen und darüber abstimmen.

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Der Frühling hat in Rom begonnen und zeigt sich von seiner schönsten Seite.

Am Ende dieser Sitzung trafen sie sich in Kleingruppen, um die Nummern 9 bis 41 des Entwurfs anhand der folgenden Fragen zu überprüfen: Gibt es ein Thema, das eine inhaltliche Diskussion erfordert, weil der Fokus überarbeitet werden muss? Denken wir, dass die Ziffern 9 bis 41 der Grundtext des Entwurfs sein können, der im November überarbeitet wird?

Die überarbeiteten Nummern enthalten folgende Themen:

  • Nummern 9-11: Ziel und Mission
  • Nummern 12-21: Grundlinien der Spiritualität
  • Nummern 22-27: geistliches Leben und Weg der Heiligung
  • Nummern 28-32: Gemeinschaft und Schutzpatrone
  • Nummern 33-41: Charakteristische Merkmale des apostolischen Wirkens

Die Arbeit in Gruppen dauerte den Rest des Vormittags und den Beginn des Nachmittags. Die letzte Sitzung fand am Nachmittag im Plenum in Anwesenheit von P. Ghirlanda statt. Die Delegierten konnten dabei das in den Gruppen Besprochene vortragen und dann darüber abstimmen.

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Was die Delegierten alles bewegt, zeigt auch ein Blick auf die Arbeitstische…

Am Abend fanden sich alle Delegierten zur Eucharistischen Stunde, zusammen mit den Ordensleuten der Legionäre Christi, in der Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe ein, wo Gelegenheit zum stillen und gemeinsamen Gebet bestand.

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Gemeinsam unterscheiden

„Wir sind aufgefordert, gemeinsam zu unterscheiden“, sagte P. Gianfranco Ghirlanda SJ, Berater der Kommission für die Revision der Statuten des Regnum Christi, in seiner Predigt zu Beginn des dritten Tages, „Lasst uns darum bitten, dass der Heilige Geist uns leite, wohin er will, um den Willen Gottes zu tun. Das ist die einzig wichtige Sache in unserem Leben.“

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Die 91 Teilnehmer der Generalversammlung des Regnum Christi begannen auch diesen Tag mit einer Eucharistiefeier, der P. Gianfranco Ghirlanda vorstand. Die vollständige Predigt (spanisch) finden Sie auf unserer Webseite hier.

In der ersten Plenumssitzung am Vormittag gab Francisco Gámez (Regnum Christi) eine Zusammenfassung der von den Laien geäußerten Überlegungen vom Vortrag. Im Anschluss daran hatten die Delegierten die Möglichkeit, an P. Ghirlanda die noch offenen Fragen zu dem am Dienstag vorgestellten Bericht zu stellen.

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Francisco Gámez, Jorge López, Gloria Rodriguez (v. l.)

Danach setzten die Delegierten die Arbeit an der aktuellen Arbeitsfassung der Statuten des Regnum Christi in acht Kleingruppen fort. Diese bestehen aus Delegierten verschiedener Länder und Altersgruppen, in jeder Gruppe sind sowohl Legionäre Christi als auch Gottgeweihte und Laien des Regnum Christi vertreten, sodass die Vielfalt der Realitäten in der Gemeinschaft gut abgebildet werden kann.

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„Die Besprechungen sind sehr zufriedenstellend verlaufen, wobei Vertrauen, Gemeinschaft und Dialog vorherrschten“, sagte Irene Alemany, gottgeweihte Frau im Regnum Christi. „Wir haben uns mit verschiedenen Themen auseinandergesetzt, bei denen wir verschiedene Standpunkte diskutieren konnten. Wichtig ist, dass wir Klarheit in Ähnlichkeiten und Unterschieden haben“, sagte Karl-Olaf Bergmann, Delegierter aus Deutschland.

Anschließend setzten sie die Plenumssitzung fort. In dieser überprüften sie Nummern und Passagen des am 27. Februar dieses Jahres veröffentlichten zweiten Entwurfs der allgemeinen Statuten (spanisch) über die Identität des Regnum Christi und stimmten darüber ab.

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Mikrofon an

Wie Legionäre Christi, Gottgeweihte und Laien die Generalversammlung und den Revisionsprozess der Statuten des Regnum Christi sehen (Video; mehrsprachig).

Welche Bedeutung hat das Regnum Christi in meinem Leben?

Der zweite Tag der Generalversammlung des Regnum Christi begann mit einem Bericht von P. Gianfranco Ghirlanda SJ über den gesamten Weg der Revision der Statuten aus seiner Perspektive als Päpstlicher Assistent für die Legionäre Christi und das Regnum Christi.

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P. Gianfranco Ghirlanda SJ

Die Delegierten erhielten im Anschluss die Möglichkeit, nach Implikationen zu fragen, die sich daraus für die kanonischen Figur der Gemeinschaft und die Rolle der Laien im Regnum Christi ableiten lassen. Es kam zu einer intensiven Vertiefung dieser Fragen.

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Hintergrund: Im Jahr 2010 war P. Ghirlanda zum persönlichen Berater des Päpstlichen Delegierten für die Legionäre Christi, Kardinal Velasio De Paolis (1935-2017), ernannt wurden. Im Jahre 2012 vertraute ihm Kardinal Velasio die Leitung der gottgeweihten Laien im Regnum Christi an. P. Ghirlanda nahm ferner als Präsident an der Generalversammlung der gottgeweihten Laien des Regnum Christi im November 2013 und als Vizepräsident des Außerordentlichen Generalkapitels der Legionäre Christi (Januar/Februar 2014) teil. Am 19. März 2014 benannte ihn P. Eduardo Robles-Gil LC zum Berater der Kommission für die Revision der Statuten des Regnum Christi.

In der darauffolgenden Sitzung führten die Delegierten, in Gruppen nach Ordensprovinzen (Brasilien, Chile, Spanien, Europa, Italien, Mexiko und Mittelamerika, Monterrey, Nordamerika und Venezuela), die thematische Auseinandersetzung über die bisher besprochenen Themen, konkret im Hinblick auf die Realitäten vor Ort, fort. Die Besprechungsgruppen setzten sich somit sowohl aus Legionären Christi, gottgeweihten Männern und Frauen und Laien im Regnum Christi zusammen.

Am Nachmittag trafen sich schließlich nur alle anwesenden 30 Laien-Delegierten des Regnum Christi, um über drei spezifische Punkte nachzudenken: Die Bedeutung des Regnum Christi für ihr Leben, ihre Berufung als Laien und ihre zukünftige Rolle in der Föderation. An dieser Dynamik beteiligten sich alle, in denen sie über die Bedeutung des Regnum Christi in ihrem eigenen, auch ganz persönlichen Leben sprachen. Die Zeugnisse der Laien machten vor allem deutlich, dass für sie das Regnum Christi wirklich ein Instrument ist, um Gott näher zu kommen.

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Nach dem Mittagessen bestand die Möglichkeit zur stillen Anbetung in der Hauskapelle, die von den Teilnehmer sehr intensiv genutzt wurde.

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Der zweite Tag schloss mit einer hl. Messe und Feier der Exequien für den am 2. April in Rom verstorbenen Bruder Anthony Freeman LC. Es war ein sehr bewegender Gottesdienst, während dem seine Mitbrüder aus der Ordensgemeinschaft und viele seiner Freunde von ihm Abschied nahmen. Br. Anthony hatte noch am 1. April, Ostersonntag, während der hl. Messe mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz als Ministrant das Kreuz tragen dürfen. 2018-04-10, Generalversammlung 11